Dienstag, 23. Oktober 2012

Design und Emotionalität

Folgendes Zitat entnahm ich dem Gespräch von Design Tagebuch mit  Coordt von Mannstein:
db: "Muss ein Logo auch anecken können? Braucht es gar etwas „Schräges“?"
C. von Mannstein: "Es muss etwas Eigenständiges an sich haben. Mag sein, dass das schräg ist (lacht), wichtig ist, dass es einen großen emotionalen Wert hat. Es muss ein Signal sein, es muss differenzieren und es muss anders sein. Die Formen sind ja weitestgehend vergeben. Je puristischer, umso eher stößt man bereits an Vorhandenes."

Diese beschreibende Aussage gilt sicher nicht nur für Logos sondern für Design allgemein. Design muss Betrachter bewegen, sie aus der Reserve locken und auch nach vielem Hinsehen spannend bleiben. Ein Arzt, der sich unsere Pendula in seine Praxis hängte, war von genau diesem Erleben so fasziniert. "Sie sieht aus jedem Blickwinkel anders aus. Manchmal sind es nur minimale Unterschiede, die ich von einem Mal aufs andere entdecke. Diese Lebendigkeit eines fixierten Gegenstandes ist mir bisher noch nirgendwo sonst aufgefallen."

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