Mittwoch, 2. Mai 2012

Funktionalität und Formgebung - Organisches Design 2

bestückter Alu-Träger von unten betrachtet
Vom Drahtmodell zum funktionstauglichen Alu-Träger mitsamt Elektronik ist der Weg weiter, als die Bilder es vermuten lassen.
Wie muss der Träger dimensioniert sein, um seine Aufgabe als Kühlkörper unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen optimal zu erfüllen? Wo finden die LEDs für die direkte und die indirekte Beleuchtung ihre ideale Positionierung? Wie wird das Bedienpanel elegant und gleichzeitig funktional sicher mit der Elektronik verbunden? Reicht der Abstand zwischen Alu-Träger und Gehäuse, um unerwünschte Temperaturbrücken zu verhindern?
Oberseite mit LEDs für das Uplight
Gewünscht war ein homogenes und blendfreies Licht, um die sonst häufig beobachtbare unangenehme Wirkung von LEDs zu vermeiden. Die Pendula sollte nicht nur die Fläche eines Tisches gut ausleuchten. Ebenso sollte sie, wenn gewünscht Umgebungslicht abgeben. Nach vielen Versuchen entschieden wir uns auf die Aufteilung von 85% direktes und 15% indirektes Licht. Um bläuliche Lichteffekte an der Unterseite zu unterbinden, bauten wir einen Diffusor ein. Dessen Befestigung muss den Anforderung eines jahrzehntelangen Einsatzes gewachsen sein. Damit reichte nur Verkleben nicht aus.
Über die Zusammenarbeit in unseren interdisziplinären Teams stießen wir nicht nur auf immer wieder neue Fragen, wir fanden auch geeignete Antworten darauf.

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